Die Oldtimerfreunde Meßkirch und Umgebung e. V. unternahmen kürzlich mit circa 30 Teilnehmern eine besondere Führung durch die Katakomben von Schloss Meßkirch. Statt glänzender Karosserien, historischer Motorräder und technischer Gespräche standen dieses Mal die verborgenen Bereiche des Schlosses im Mittelpunkt.
Das Schloss Meßkirch blickt auf eine lange Geschichte zurück. In seiner heutigen Gestalt entstand es zwischen 1557 und 1563 im Auftrag von Graf Froben Christoph von Zimmern und gilt als eine der frühesten regelmäßigen Vierflügelanlagen der Renaissance nördlich der Alpen. Besonders bekannt ist auch der große Festsaal mit seiner historischen Kassettendecke, der bis heute von der einstigen Bedeutung des Schlosses als herrschaftliche Residenz zeugt.
Schon zu Beginn wurde deutlich, dass Schloss Meßkirch nicht nur oberirdisch viel Geschichte zu bieten hat. Die Teilnehmer erhielten interessante Einblicke in die alten Gemäuer, erfuhren Wissenswertes über die Vergangenheit des Schlosses und konnten Bereiche kennenlernen, die vielen Besuchern sonst verborgen bleiben. Die besondere Atmosphäre der Katakomben machte die Führung zu einem eindrucksvollen Erlebnis.
Mit großem Interesse folgten die Mitglieder den Erläuterungen und nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich über die Geschichte des Schlosses auszutauschen. Dabei zeigte sich einmal mehr, dass der Verein nicht nur die Leidenschaft für Oldtimer verbindet, sondern auch das Interesse an der regionalen Geschichte und Kultur.
Im Anschluss an die Führung blieb noch Zeit für gemütliche Gespräche unter Freunden. Die Katakombenführung war für alle Beteiligten ein gelungener und abwechslungsreicher Programmpunkt, der den Blick auf Schloss Meßkirch um eine spannende Perspektive erweiterte.
So bleibt dieser Ausflug den Oldtimerfreunden Meßkirch sicher noch lange als gelungene Verbindung von Gemeinschaft, Heimatgeschichte und besonderem Erlebnis in Erinnerung.
